TSV-Vereinsfreizeit 2010
Die in den vorangegangenen Jahren hat sich der TSV Ludwigshafen auch in diesem Jahr einmal mehr auf ein Wochenende ganz im Zeichen des Sports eingelassen. Die Rede ist – selbstverständlich – von der Vereinsfreizeit.
Die Zahl der Mitfahrenden hatte sich leider im Vergleich zu den Vorjahren etwas verkleinert, doch das waren nur Kleinigkeiten, die keinem die Laune vermiesen konnten. Ziel der Reise war diesmal die schöne Stadt Homburg im Saarland, wo die Freizeitteilnehmer eine topmoderne Jugendherberge vorfanden, die kaum besser hätte ausgestattet sein können. Vom Fußballplatz zu Tischtennisplatten boten sich mehr als genug Möglichkeiten, dem Namen „Sportfreizeit“ alle Ehre zu machen.
Doch der Kern des Wochenendes waren natürlich die von den Betreuern vorbereiteten Aktivitäten. Freitags abends sollten die jungen Teilnehmer und die (nicht mehr ganz jungen) Betreuer kreativ werden und einen Schutzhelm sowie eine Schutzweste gestalten. Wozu das Ganze gut war, zeigte sich am nächsten Tag: Die TSVler wurden in Teams eingeteilt und bekamen den Auftrag, eine Seifenkiste zu bauen. Die nötigen Materialien wie Winkel, Pappkartons und Räder standen genügend zur Verfügung und so konnte das Bauen beginnen. Das stellte sich als schwerer heraus, als ursprünglich gedacht, dennoch waren alle Endprodukte kreativ gestaltet und einzigartig.
Die am besten aussehenden Seifenkisten wurden anschließend mit Urkunden bedacht. Doch danach folgte das Wichtigste: Das Rennen, in dem sich zeigen sollte, ob Design und Technik der Kisten miteinander einhergehen. Obwohl die Strecke eher harmlos war, legten die Teams sich voll ins Zeug um Bestzeiten herauszuholen. Dass die Form der Fahrzeuge tatsächlich einiges herausholen konnte, zeigte sich hier ganz klar, denn die ergonomisch Geformten konnten locker bessere Zeiten erreichen als die leicht Verbauten. Trotzdem war es für alle Teilnehmenden ein ganz besonderes Erlebnis.
Gegen Abend standen dann ganz traditionell unverbindliche Gruppenspiele auf dem Programm, an denen aber keiner es sich nehmen ließ teilzunehmen. Besonders das Spiel „Mord in Palermo“, bei dem einer der Teilnehmer zum Mörder ernannt wird und von den anderen entlarvt werden muss, avancierte schnell zum Lieblingsspiel aller, an dem nicht einmal die Betreuer es sich nehmen lassen konnten, teilzunehmen.
Am nächsten und letzten Tag ging es auch schon wieder heimwärts. Trotz der etwas geschrumpften Teilnehmerzahlen konnte auch diese TSV-Vereinsfeizeit wieder als absoluter Erfolg verbucht werden. Jedem Jugendlichen und Solchen, die einmal welche waren, kann nur geraten werden, sich im nächsten Jahr den Termin schon mal freizuhalten. Denn eins ist klar: Wer nicht dabei war, hat was verpasst!
Sebastian Wild
Spielfest..äh, Sommerfest 2010
Obwohl der Sommer dieses Jahr einige Zeit auf sich hat warten lassen, so kam er letztendlich doch und das mit voller Fahrt. Und wie jedes Jahr war genau dann, genauer am 27.06.2010, der TSV Ludwigshafen mit seinem allseits beliebten Spielfest zur Stelle. Nur, dass das Ganze nicht mehr Spielfest hieß.
Seit diesem Jahr wurde das alljährlich abgehaltene „Spielfest“ in „Grill- und Sommerfest“ umbenannt. Warum? Um zu zeigen, dass bei diesem Fest Jung und Alt willkommen ist – Der Fokus liegt nicht mehr auf den Spielstationen für die Kleinen. Obwohl diese natürlich immer noch vorhanden waren. Bastelstationen, verschiedene Spielgeräte von Tischtennis bis Badminton, und noch einiges mehr boten mehr als genug Beschäftigung für die jüngeren Semester.
Wem der Sinn bei der brühenden Hitze weniger nach Bewegung stand, konnte sich an kostenlosen Getränken, Grillgut und vielen verschiedenen Salaten und Beilagen bedienen. Wie schon aus den Vorjahren bekannt, war lediglich das kühle Bier zu bezahlen.
Die ganz abgehärteten Individuen ließen es sich selbstverständlich auch diesmal nicht nehmen, der Sonne zu trotzen und das obligatorische Fußballspiel Groß (bzw. Ü18) gegen Klein (alias U18) abzuhalten. Leider waren, nicht zuletzt wegen der Hitze, wesentlich weniger Spieler als in den Vorjahren auf dem Platz. Dennoch war das Spiel für jeden Beteiligten sehr interessant.
Insgesamt war das Fest auch dieses Jahr, wie die Jahre zuvor, ein schöner Tag für Jung und Alt, und jeder, der dieses Jahr den Weg gefunden hat, wird hoffentlich auch nächstes Jahr wieder dabei sein. Als kleinen Bonus hat einige Stunden später unsere Nationalmannschaft in Südafrika den Kollegen von der Insel eine kleine Fußballlektion verpasst. Kann ein Tag noch besser werden?
Sebastian Wild
Bilder gibts unter "Fotos".